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Freitag, den 16. September 2011 um 17:53 Uhr |
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Das Thema Belüftung im Einsatz ist ein komplexer Bereich!
Es steckt schon etwas mehr dahinter wie einfach mal den Ventilator irgendwo aufzustellen und Luft in ein Gebäude zu blasen. An einem Beispiel in den USA sieht man welche verheerende Auswirkungen eine falscher Lüftereinsatz mit sich bringt. In den letzten zehn Jahren hat sich der Lüftereinsatz in weiten Teilen durchgesetzt. Zwar ist so ein Windmacher schnell beschafft, allerdings ist der Ausbildungsaufwand nicht zu unterschätzen. Schaut man sich die Einsatzgebiete der Überdruckbelüftung an so wird hierzulande vorwiegend die passive Belüftungsmethode genutzt. Wenn der Brand gelöscht ist dient der Lüfter lediglich um den betroffenen Einsatzabschnitt möglichst schnell rauchfrei zu bekommen. In den USA wird aber mit der Überdruckelüftung proaktiver vorgegangen. Bei der sogenannten aktiven Belüftung wird der Lüfter parallel zum Löschangriff vorgenommen. Oftmals wird hierzu auch das Dach mit Kettensägen geöffnet damit Rauch und Hitze aus dem Gebäude gelangen können. Neben den Vorteile gibt es aber auch ein hohes Risiko bei der aktiven Überdruckbelüftung. Denn durch den Einsatz des Lüfters kommt auch vermehrt Luft ins Gebäude. Zudem ändern sich die Druckverhältnisse.

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